Ethik-Kommissionen — Vorrecht der Ärztekammern? by Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Université de Montpellier I Adolf

By Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Université de Montpellier I Adolf Laufs, Wissenschaftl. Mitarb. Assessor Emil Reiling (auth.)

Die Neulandmedizin (Medizin, die in klinischen Studien v.a. neue Behandlungsmethoden am Menschen testet) unterzieht sich seit Jahren der interdisziplinären Beratung durch Ethikkommissionen. Seit 1988 verweist die Muster-Berufsordnung den forschenden Arzt zwingend an die Ethik-Kommissionen der Ärztekammern und medizinischen Fakultäten - Instanzen, die nach Maßgabe des öffentlichen Rechts und nach transparenten Kriterien personell besetzt sind. Dieses Buch liefert als brisantes Rechtsgutachten Argumente für die öffentliche Diskussion und für derzeit anhängige Anhörungsverfahren: Eine satzungsmäßige Verankerung der ausschließlichen Zuständigkeit von Ethik-Kommissionen im Bereich der Ärztekammern dient, so das Fazit des Plädoyers, dem Gemeinwohl. Die freien, keiner öffentlichen Aufsicht unterworfenen Ethik-Kommissionen verlören durch die neue Regelung mehr oder weniger ihr Tätigkeitsfeld. Über die detaillierten juristischen Begründungszusammenhänge hinaus (vor allem Grundsatzpositionen des Bundesverfassungsgerichts werden einbezogen) bietet das Buch eine umfassende Darstellung der geschichtlichen Entwicklungslinien, Prüfungsmaßstäbe und praktischen Funktionen der bestehenden Ethik-Kommissionen. Ein ausführlicher Anhang mit den maßgebenden Texten zur Tätigkeit der ethischen Instanzen erhöht den (Gebrauchs-)Wert des Buches zusätzlich.

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Bibliographie zur deutschen Soziologie: Band 4: 1992 – 1995 by Matthias Herfurth, Stefan Hradil, Gerhard Schönfeld

By Matthias Herfurth, Stefan Hradil, Gerhard Schönfeld

Diese Bibliographie - entstanden aus der Datenbank SOLIS (Sozialwissenschaftliches Literaturinformationssystem) - des Informationszentrums Sozialwissenschaften in Bonn enthält die soziologische Fachliteratur der Erscheinungsjahre 1992 bis 1995. In ihr werden ca. 14.250 selbständige und unselbständige Veröffentlichungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nachgewiesen. Die Bibliographie ist in drei Abschnitte (Grundlagen und Methoden, Spezielle Soziologie, Sozialpsychologie) und insgesamt 29 Kapitel untergliedert. Mit dieser Veröffentlichung wird die Reihe soziologischer Bibliographien abgeschlossen, die mit den 1998 und 1999 erschienenen Bänden "1978 - 1982" (Band 1), "1983 - 1986" (Band 2) und "1987 - 1991" (Band three) neu begonnen wurde und die bis auf die 1980 erschienene "Bibliographie zur deutschen Soziologie 1945 - 1977" zurückgeht. Die Bibliographie wird (neben der Kapitelgliederung) durch ein umfassendes Personenregister, ein Institutionenregister sowie durch ein zweistufiges Sachregister erschlossen, das sich auf den vom Informationszentrum Sozialwissenschaften entwickelten glossary der sozialwissenschaftlichen Terminologie stützt und alle in ihm enthaltenen Sachgebiete berücksichtigt. Sie enthält ferner eine Liste aller ausgewerteten Zeitschriften.

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Frühdiagnostik und Frühbehandlung psychischer Störungen by H. Häfner, W. an der Heiden, W. Löffler (auth.), Prof. Dr.

By H. Häfner, W. an der Heiden, W. Löffler (auth.), Prof. Dr. med J. Klosterkötter (eds.)

Im Gesundheitswesen der modernen Industriestaaten zeichnet sich heute eine Umorientierung castle von der herkömmlichen, oft zu spät kommenden Krankheitsbekämpfung hin zur Krankheitsverhütung ab. Vor diesem Hintergrund wird in dem Buch erstmals in Deutschland die Frage diskutiert, ob ein solcher Paradigmenwandel auch in der Psychiatrie sinnvoll, realisierbar und aussichtsreich wäre. Im Ergebnis kommt heraus, daß die Programmatik der Früherkennung und Frühbehandlung in der Tat bei vielen schwerwiegenden psychischen Störungen ein hohes Maß an Rationalität und Plausibilität für sich hat.

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Reliabilität und Validität der Subtypisierung und by Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Maier, Professor Dr. Michael Philipp

By Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Maier, Professor Dr. Michael Philipp (auth.)

Das Konzept affektiver Störungen und ihrer Diagnostik hat in den vergangenen Jahren einen durchgreifenden Wandel erfahren. Gemeinsamkeiten in der Phänomenologie sind zugunsten von Differenzierungen nach psychogenen, somatogenen und endogenen Entstehungsbedingungen in den Vordergrund getreten; die an klinischen Idealtypen orientierte Diagnostik ist operationalisierten Diagnosen gewichen. Die hier gesammelten Arbeiten vergleichen die Reproduzierbarkeit (Reliabilität) und die Gültigkeit (Validität) verschiedener Konzepte und Definitionen von depressiven Störungen und deren Subtypen im Rahmen des polydiagnostischen Konzeptes; es werden Studien zum Therapieansprechen, prospektive Verlaufsstudien und Familienstudien vorgestellt, und der Nutzen strukturierter diagnostischer Interviews im Vergleich zu nicht standardisierter klinischer Exploration wird evaluiert. Die Ergebnisse rechtfertigen die Zusammenfassung aller Formen depressiver Syndrome unter der übergreifenden Kategorie affektiver Störungen und die Relativierung der Differenzierung zwischen endogenen und psychogenen/neurotischen Depressionen.

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Organische Psychosyndrome by D. Ploog (auth.), Prof. Dr. med. Reinhold Schüttler (eds.)

By D. Ploog (auth.), Prof. Dr. med. Reinhold Schüttler (eds.)

Organisch-psychische St|rungen werden in allen medizinischen Bereichen h{ufig angetroffen, allerdings nicht regelm{~ig erkannt. Felduntersuchungen ergaben eine Zeitpunktpr{valenz behandlungsbed}rftiger psychoorganischer St|rungen um 2,7%. Da hiervon die H{lfte auf Alterskranke entf{llt, ist in Zukunft mit einer Zunahme psychoorganischer Erkrankungen zu rechnen. Nimmt guy vor}bergehend bzw. leichte St|rungen dieser artwork hinzu, wie zum Beispiel Fieberdelirien, kurzandauernde traumatische oder postoperative psychoorganische St|rungen, so ist damit zu rechnen, da~ bei ungef{hr jedem dritten Menschen einmal im Laufe des Lebens im Zusammenhang mit einer k|rperlichen Krankheit eine organisch-psychische St|rung auftritt. Die Kenntnis der Symptomatologie akuter und chronischer, k|rperlich begr}ndbarer Psychosen und Psychosyndrome geh|rt demnach zum selbstverst{ndlichen Basiswissen des Arztes.

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Schmerz beim Kind: Leitfaden für Klinik und Praxis by H.-J. Droste (auth.), Professor Dr. Harald Meier, Dr. Roland

By H.-J. Droste (auth.), Professor Dr. Harald Meier, Dr. Roland Kaiser, Christopher R. Moir M.D. (eds.)

Das Buch bietet eine umfassende Darstellung des Schmerzes beim variety. Zun{chst werden Erscheinungsformen und Messungen des Schmerzes beim variety detailliert dargestellt. ein weiterer Schwerpunkt befa~t sich mit der Tumorschmerztherapie beim variety. Im dritten Teil werden die perioperative und Akutanalgesie behandelt sowie die Regionalan{sthesie. Schlie~lich werden die psychologischen Methoden der Schmerztherapie sowie Richtlinien f}r die Dosierung von Analgetika im Kindesalter dargestellt. Von besonderem Interesse sind die umfassende praxisbezogene Darstellung sowie die exakten Therapiekonzepte sowohl bei akuten Schmerzzust{nden als auch bei Tumorschmerz.

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Gastroenterologie: Lehr- und Arbeitsbuch für Pflegeberufe by Sebastian Reichenberger, M. Classen

By Sebastian Reichenberger, M. Classen

Die zunehmende Spezialisierung und Änderung in den Organisationsstrukturen im Gesundheitswesen macht auch vor dem Pflegebereich nicht Halt. Solchen Herausforderungen kommt dies Buch nach und bietet eine Darstellung des Verdauungssystems und seiner Erkrankungen ausgehend von den anatomischen und physiologischen Grundlagen, über das klinische Bild und die diagnostischen Verfahren hin zu den therapeutischen Möglichkeiten. Es berücksichtig dabei stets auch die Aspekte der pflegerischen Betreuung. Darstellungsweise, Ausstattung und Aufmachung, Illustrationen, erklärende Einschübe und tabellarische Zusammenstellungen kommen dabei den Bedürfnissen sowohl der Lernenden als auch der Fortgeschrittenen entgegen.

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