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German 12

Anorganische Geochemie: Eine Einführung by Peter Möller

By Peter Möller

Das vorliegende Buch richtet sich an die Studierenden der Geo wissenschaften, der Chemie sowie an Interessenten aus anderen Disziplinen. In einer Zeit, in der das BewuBtsein vieler males schen fur die Endlichkeit irdischer Resourcen sowie fur anthro pogene Veranderungen in der Natur und damit fur die Unver antwortlichkeit menschlicher Ignoranz gegenuber geochemi schen Prozessen gescharft worden ist, kann mit Recht erhofft werden, daB sich in zunehmendem MaBe Studierende dem Fach Geochemie zuwenden. Der textual content ist aus einer Vorlesung hervorgegangen und be handelt daher nicht aIle Bereiche der Geochemie in gleicher In tensitat. GemaB dem Titel wird der Gesamtbereich der Organi schen Geochemie nicht behandelt. Weite Bereiche der Petrolo gie, wie rum Beispiel der Magmatismus, werden ebenfalls nicht behandelt. Hierzu sind in letzter Zeit eine Reihe spezieller Bu cher erschienen. Die in den Kapiteln angefuhrte Literatur ist uberwiegend aus jungerer Zeit. Fur ein vertiefendes Studium wird auf die dortigen Literaturzitate verwiesen. Es ist bewuBt das SI-System benutzt worden. ledoch sind in den Abbildungen wie auch im textual content zur Vereinfachung die mei sten Angaben parallel dazu im CGS-System angefuhrt. Die Pa ralleliUU der Systeme soIl es dem Studierenden erleichtern, sich in das SI-System einzulesen. Der Zweck der Anorganischen Geochemie ist nicht, vor handene Bucher zur Geochemie zu ersetzen, sondern das vor handene Spektrum durch eine veranderte artwork der Darstellung zu erganzen. Daher wird dem Studierenden empfohlen, neben dem vorliegenden textual content noch die empfohlene vertiefende Lite ratur zur Erweiterung des Verstandnisses heranzuziehen."

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Kontinuierliche Spektren

I. Einleitung. - II. Allgemeine Theorie der kontinuierlichen Zustände von Elektronen und ihrer Spektren. - III. Absorptionsgrenzkontinua und Photoionisation. - IV. Elektronenrekombination und Seriengrenzkontinua in Emission. - V. Kontinuierliche Strahlung und Absorption freier Elektronen. - VI. Störungen von Elektronenkontinua.

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Als Beispiel fiir homogene Gleichgewichte wird auf die Behandlung der Gleichgewichte der Karbonat-Ionen in L6sungen verwiesen (vgl. 7). 2S) da alle iibrigen Phasen Feststoffe sind und daher nicht beriicksichtigt werden. 2S) folgt, je groBer P C02 , urn so mehr verschiebt sich das Gleichgewicht nach links; je geringer P C02 , urn so mehr Wollastonit wird gebildet; d. h. soll sich W ollastonit bilden, muB bei dieser Reaktion CO 2 entweichen. 10). Es bildet sich nur eine geringe Menge Wollastonit, und die Reaktion kommt zum Stillstand.

1st die Anderung der freien (oder Gibbsschen) Reaktionsenthalpie kleiner bzw. grOBer Null, so werden Reaktionen von links nach rechts bzw. von rechts nach links ablaufen, vorausgesetzt, daB die Gleichgewichtsein- stellung nicht kinetisch gehemmt ist. Das Streben aller Systeme, eine stabile Gleichgewichtslage einzunehmen, ist bereits von Le Chatelier als "Prinzip des kleinsten Zwanges" beschrieben worden. Anderungen auszuweichen. Diese Aussage ist inhaldich identisch mit der Formulierung, daB die freie Enthalpie immer einem Minimum zustrebt, oder daB nur jene Systerne thermodynamisch stabil sind, deren freie Enthalpien ein Minimum erreicht haben und damit weitere Anderungen der freien Enthalpien nicht mehr spontan mOglich sind (Gleichgewichtsbedingung): d(AG R) = 0 .

S'\9 Tu ,-,I -T p- Abb. 23. Anderung der Gibbsschen Energie AG mit der Temperatur und dem Druck bei der enantiotropen Umwandlung einer a-Phase in eine p-Phase. Tu Umwandlungstemperatur; P u Umwandlungsdruck Den chemischen Systemen analoge Uberlegungen gelten auch fUr rein mechanische Systeme, deren mechanische Energie cp sich wie folgt zusammensetzt: = VP+mgh+t mv2 . 70) Die mechanische Energie setzt sich hiernach zusammen aus einer Volumarbeit VP, einem potentiellen, mgh, und einem kinetischen Energieterm, 1/2 mv 2.

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