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German 12

Allgemeine Systemtheorie: Geschichte, Methodologie und by Klaus Müller

By Klaus Müller

Klaus Müller ist Hochschulassistent für allgemeine und theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Vorwort von Dr. Henry Jekyll Als Naturwissenschaftler hat unsereiner ja viel zu schreiben. Fachpublika­ tionen, Anträge auf Fördermittel and so on. Im Laufe eines Wissenschaftlerlebens kommen leicht 2 hundred Publikationen zusammen, in extremen Fällen können es auch an die one thousand werden. Ein gewisser Yuri Struchkov in Moskau warfare in den Jahren 1981-1990 Koautor von insgesamt 948 Publikationen, das macht knapp vier Tage für jede.

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Kontinuierliche Spektren

I. Einleitung. - II. Allgemeine Theorie der kontinuierlichen Zustände von Elektronen und ihrer Spektren. - III. Absorptionsgrenzkontinua und Photoionisation. - IV. Elektronenrekombination und Seriengrenzkontinua in Emission. - V. Kontinuierliche Strahlung und Absorption freier Elektronen. - VI. Störungen von Elektronenkontinua.

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Aus der »Überliefernden Entschlossenheit« einer »Generation« heraus, 13 die verächtlich auf die »positiven Wissenschaften« herabschaut, Wissenschaftstheorie in Anführungszeichen setzt und die Analyse der gesellschaftlichen Realität in außeruniversitäre Zirkel abdrängt, hat Martin Heidegger die Umbildungen der nachgalileischen Wissenschaft zu einer fundamentalontologischen Tendenz chiffriert, in der sich die letzte Konsequenz der neuzeitlichen Metaphysik ausspreche. In einem Vortrag, in dem er die Neuzeit unter das epochale Zeichen des Weltbilds stellt und zugleich die Verweltanschaulichung der eigenen Philosophie vollzieht, hat Heidegger einige durchaus auch »wissenschaftstheoretisch« geführt das Vordringen von >>Weltanschauungen<< in die Philosophie, Wissenschaft und Politik auf Defizite der deutschen politischen Kultur zurück.

Jahrhunderts ins Wanken gerät, in der die Hoffnung gradliniger gesellschaftlicher Aufklärung durch positive Wissenschaft sich an manifest gewordenen sozialen Widersprüchen bricht. Dies ist die Zeit, in der ganzheitliche Kosmologien und organizistische Soziallehren auf Resonanz stoßen, in der kultur- und geschichtsphilosophische Pessimismen heranwachsen, in der neue Weltbilder gefragt sind, um die wissenschaftlichen Revolutionen seit der Jahrhundertwende zu interpretieren. Wie in der langen Vorgeschichte des modernen Systembegriffs gehen auch in den Ordnungsidealen und den bevorzugten Analogien der Weimarer Philosophie Logik, Erkenntnistheorie und soziale Projektionen ineinander über.

Sie fangen eine allgemeine Stimmung ein, die sich in der Wissenschaftsphilosophie des ausgehenden 19. Jahrhunderts durchzusetzen beginnt, und die für ganzheitliche Methoden und disziplinübergreifende Begriffe plädiert. »Die Entwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnis im neunzehnten Jahrhundert läßt sich allgemein dahin charakterisieren, daß sie der Idee der 'Ganzheit' eine immer größere Bedeutung einräumt. Sie führt, im Kreis der theoretischen Physik, zu einem Primat der 'Feldphysik' - denn das Feld erscheint als ein Ganzes, das sich nicht einfach aus einzelnen Teilen, den Elektronen, zusammensetzen läßt, sondern vielmehr die Bedingung für sie bildet- wie sie, im Kreis der Psychologie, den Übergang von der Elementenpsychologie zur Gestaltpsychologie fordert.

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